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Freitag, 21. September 2007
Fotos von IFLA 2007
Donnerstag, 23. August 2007
E-Learning und Transformation
... die Tage fliegen nur so vorbei. Jetzt ist es schon Donnerstag und ich starte gleich zu meiner Library Tour zur Killie Campbell Library in Durban. Das ist nach 4 Tagen Konferenz Non-Stop eine schoene Abwechslung. Puenktlich zur Closing Ceremony werde ich dann wieder zurueck sein.
Gestern und vorgestern war ich auch wieder bei sehr interessanten Veranstaltungen und ich sammele fleissig die Ideen, die mir so waehrend der Vortraege durch den Kopf schiessen. Waere es z. B. eine Alternative, wenn auf einer Webseite kein Platz fuer Text mehr ist, einen Teil der Informationen in einen Podcast zu packen, also als Audiodatei zur Verfuegung zu stellen? Unterschiedliche Menschen nehmen Informationen ja unterschiedlich auf. In einem Vortrag wurde gesagt, dass ca. 20 % der Menschen einen textbasierten Lernweg bevorzugen - aber 80 % der Bibliothekare! Deshalb sehen Bibliotheksseiten wahrscheinlich so aus wie sie aussehen.
Gestern habe ich auch ein kleines Abenteuer bestanden. Ich war mit einer anderen Kollegin bei der Post!!! Ein schoener Fussweg durch eine parkaehnliche Landschaft und wir waren schon da, in einem sehr imposanten Gebaeude. Die hohe Halle konnte nur durch eine Schleuse betreten werden: also erst die eine Tuer zu und dann die naechste Tuer auf. Ich mache mir in der Zwischenzeit ja immer Gedanken, was ist, wenn die zweite Tuer mal nicht aufgeht....
Ich habe meine zwei Umschlaege mit Tagungsunterlagen nun per surface mail geschickt und bin gespannt, wann sie denn bei mir ankommen werden.
Gestern abend war dann die vom Kultusminister ausgerichtete cultural gala im Rathaus der Stadt. Alles knubbelte sich um die 4 Zelte mit dem Essen, aber wir haben es dann doch irgendwann geschafft und es war sehr, sehr lecker, von suess-sauer bis scharf. Am meisten beindruckt haben die Trommler und die Taenzerinnen. Die Taenzer kamen mit Sicherheitshelm und Gummistiefeln auf die Buehne und haben so eine Art Schluhplattler-Tanz auf Zulu aufgefuehrt. Gestern abend hatte ich dann auch noch das Vergnuegen einer Stadtrundfahrt, da mein Hotel als letztes angefahren worden ist. Vorher hatte ich immer Glueck und war eine der ersten.
Heute werde ich den Waeschereiservice meines Hotels ausprobieren und bin gespannt, ob meine Sachen heute abend wirklich wieder da sind. Morgen reise ich ja ab. Aber ich bin da sehr zuversichtlich und freu mich einfach, dass ich nicht mit Rei in der Tube ueber meinem Waschbecken haengen muss.
Morgen (Freitag) fliege ich dann nach Johannesburg und am Samstag geht dann die Safari los. Ich hoffe, es gibt vorher nochmal einen Internetanschluss. Die Ausstellungshalle, in der diese PCs stehen, ist schon halb abgebaut, deshalb bezweifle ich,ob ich morgen nochmal schreiben kann.
Gestern und vorgestern war ich auch wieder bei sehr interessanten Veranstaltungen und ich sammele fleissig die Ideen, die mir so waehrend der Vortraege durch den Kopf schiessen. Waere es z. B. eine Alternative, wenn auf einer Webseite kein Platz fuer Text mehr ist, einen Teil der Informationen in einen Podcast zu packen, also als Audiodatei zur Verfuegung zu stellen? Unterschiedliche Menschen nehmen Informationen ja unterschiedlich auf. In einem Vortrag wurde gesagt, dass ca. 20 % der Menschen einen textbasierten Lernweg bevorzugen - aber 80 % der Bibliothekare! Deshalb sehen Bibliotheksseiten wahrscheinlich so aus wie sie aussehen.
Gestern habe ich auch ein kleines Abenteuer bestanden. Ich war mit einer anderen Kollegin bei der Post!!! Ein schoener Fussweg durch eine parkaehnliche Landschaft und wir waren schon da, in einem sehr imposanten Gebaeude. Die hohe Halle konnte nur durch eine Schleuse betreten werden: also erst die eine Tuer zu und dann die naechste Tuer auf. Ich mache mir in der Zwischenzeit ja immer Gedanken, was ist, wenn die zweite Tuer mal nicht aufgeht....
Ich habe meine zwei Umschlaege mit Tagungsunterlagen nun per surface mail geschickt und bin gespannt, wann sie denn bei mir ankommen werden.
Gestern abend war dann die vom Kultusminister ausgerichtete cultural gala im Rathaus der Stadt. Alles knubbelte sich um die 4 Zelte mit dem Essen, aber wir haben es dann doch irgendwann geschafft und es war sehr, sehr lecker, von suess-sauer bis scharf. Am meisten beindruckt haben die Trommler und die Taenzerinnen. Die Taenzer kamen mit Sicherheitshelm und Gummistiefeln auf die Buehne und haben so eine Art Schluhplattler-Tanz auf Zulu aufgefuehrt. Gestern abend hatte ich dann auch noch das Vergnuegen einer Stadtrundfahrt, da mein Hotel als letztes angefahren worden ist. Vorher hatte ich immer Glueck und war eine der ersten.
Heute werde ich den Waeschereiservice meines Hotels ausprobieren und bin gespannt, ob meine Sachen heute abend wirklich wieder da sind. Morgen reise ich ja ab. Aber ich bin da sehr zuversichtlich und freu mich einfach, dass ich nicht mit Rei in der Tube ueber meinem Waschbecken haengen muss.
Morgen (Freitag) fliege ich dann nach Johannesburg und am Samstag geht dann die Safari los. Ich hoffe, es gibt vorher nochmal einen Internetanschluss. Die Ausstellungshalle, in der diese PCs stehen, ist schon halb abgebaut, deshalb bezweifle ich,ob ich morgen nochmal schreiben kann.
Dienstag, 21. August 2007
New professionals find a mentor
Gestern war ich bei zwei sehr interessanten Veranstaltungen. Die erste war fuer "new professionals" und einfach sehr interessant und anregend. Eine Kollegin aus den USA hat darueber berichtet, dass es so wenige nicht-weisse Bibliothekarinnen gibt, besonders in oeffentlichen und Schulbibliotheken. Wie ist das eigentlich in Deutschland? Wieviele Bibliothekarinnen mit Migrationshintergrund gibt es eigentlich bei uns?
In der zweiten Veranstaltung haben wir in kleinen Gruppen mit einer erfahrenen Kollegin sprechen koennen, unserer Mentorin. An meinem Tisch hatten sich folgende Nationen versammelt: Norwegen, Frankreich, Nigeria Ghana und Korea. Das war einerseits sehr interessant, andererseits sind die Voraussetzungen und Umstaende so unterschiedlich, dass es nicht viele Gemeinsamkeiten gibt. Wir haben vornehmlich ueber die Versorung mit elektronischen Ressourcen gesprochen und da erscheint Deutschland mit den von der DFG finanzierten Nationallizenzen eher wie die Insel der Glueckseligen. In Afrika ist eher das Problem, dass viele Online-Ressourcen aufgrund der langsamen Internetverbindungen gar nicht richtig genutzt werden koennen. Da scheinen Off-Line-Produkte in vielen Faellen sehr viel sinnvoller.
Abends war ich dann auf der Beach Party. Der Indische Ozean hat uns mit beeindruckenden Wellen begruesst. Wir waren gut bewacht, sogar die Rettungsschwimmer und berittene Polizei waren fuer uns da. Aber ansonsten ging da ganz schoen die Post ab. Auf dem Strand fanden sich spontane Tanzgruppen zusammen und auch vor der Buehne mit Live-Band wurde ausgiebig getanzt.
So, nun muss ich los zu meiner ersten session heute: E-Learning. Das wird bestimmt voll!!!
In der zweiten Veranstaltung haben wir in kleinen Gruppen mit einer erfahrenen Kollegin sprechen koennen, unserer Mentorin. An meinem Tisch hatten sich folgende Nationen versammelt: Norwegen, Frankreich, Nigeria Ghana und Korea. Das war einerseits sehr interessant, andererseits sind die Voraussetzungen und Umstaende so unterschiedlich, dass es nicht viele Gemeinsamkeiten gibt. Wir haben vornehmlich ueber die Versorung mit elektronischen Ressourcen gesprochen und da erscheint Deutschland mit den von der DFG finanzierten Nationallizenzen eher wie die Insel der Glueckseligen. In Afrika ist eher das Problem, dass viele Online-Ressourcen aufgrund der langsamen Internetverbindungen gar nicht richtig genutzt werden koennen. Da scheinen Off-Line-Produkte in vielen Faellen sehr viel sinnvoller.
Abends war ich dann auf der Beach Party. Der Indische Ozean hat uns mit beeindruckenden Wellen begruesst. Wir waren gut bewacht, sogar die Rettungsschwimmer und berittene Polizei waren fuer uns da. Aber ansonsten ging da ganz schoen die Post ab. Auf dem Strand fanden sich spontane Tanzgruppen zusammen und auch vor der Buehne mit Live-Band wurde ausgiebig getanzt.
So, nun muss ich los zu meiner ersten session heute: E-Learning. Das wird bestimmt voll!!!
Sonntag, 19. August 2007
FRA - JOH - DURBAN
So, nun bin ich also das erste Mal online waehrend dieser Konferenz! Aber fangen wir von vorne an, denn es gibt viel zu erzaehlen und natuerlich gab es auch die einen oder anderen kleinen Probleme... Das fing schon damit an, dass ich, bereits im Treppenhaus, nicht mehr wusste, wo ich meine Kreditkarte hatte. Nach langem Suchen, die S-Bahn war da schon weg, habe ich sie dann natuerlich doch gefunden: ich hatte sie nur zu gut weggepackt! Am Check-in dann der naechste Schock:"Sie sind im Moment nur auf Stand-by, das muessen Sie dann am Gate klaeren." Haeh? Ich hatte den Flug doch schon letztes Jahr gebucht?? Aber das hat sich dann alles gut geloest und ich habe sogar einen Sitz am Notausgang bekommen: viel Beinfreiheit und direkt bei den Toiletten und sogar mit "Aussicht" auf die Business Class. Der Flug an sich war angenehm und ich habe sogar ein paar Stunden geschlafen. In Johannesburg ging es dann aber weiter: es wurde mir zwei Mal versichert, dass mein Gepaeck gleich durchgeht und ich mich um nichts kuemmern muesse. Denkste! Ich musste sogar aus der Halle wieder auf verschlungenen Wegen zum Gepaeckband, wo mein Rucksack schon froehlich vor sich hingeschoben wurde. Dann wurde ich von einem Mitarbeiter des Flughafens auf den endlosen Weg zum Domestic Terminal geleitet, vorbei an Baustellen und ueber Parkdecks. Dafuer gab es dann ein gutes Trinkgeld in Euro, denn an einem Geldautomaten war ich auch noch nicht vorbeigekommen. Der Flug nach Durban war dann in Ordnung und im Flughafengebaeude wurde ich als erstes von einem IFLA-Stand begruesst. Das Shuttle zu meinem Hotel ging nur eine halbe Stunde spaeter und ich habe schon eine nette Kollegin aus GB kennengelernt.
Mein Hotel ist sehr schoen, mitten in einem Dreieck zwischen zwei Strassen, alles very busy and vibrant - und direkt gegenueber ein McDonalds ;-) Mein Zimmer ist klein, aber fein, das Badezimmer mit einer Art Bar abgetrennt, willkommener Ablageplatz fuer die vielen kleinen Kleinigkeiten, die man so braucht. Und vor allem: ein Bett mit einer harten Matratze. Nur mit der Decke (Laken + Wolldecke, festgestopft unter der Matratze) musste ich erst ein bisschen kaempfen.
Das Kongresszentrum (ICC) ist nur ca. 10 Minuten zu Fuss entfernt, aber es gibt trotzdem einen Shuttle Service und jeder raet ab, diesen Weg zu Fuss zu gehen. Ich habe es am Samstag dann trotzdem gemacht und ausser, dass ich mich etwas unwohl gefuehlt hab ist nichts passiert. Aber ich werde mich wohl an den Shuttle Service halten, ist auch sehr bequem, vor allem, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war.
Mein erster Konferenztag ist nun auch fast vorbei. Die Opening Ceremony war absolut wundervoll und auch nicht zu langatmig. Die suedafrikanische Schriftstellerin Gcina Mhlophe hat durch das Programm gefuehrt und es gab auch Gesangs- und Tanzeinlagen. Der Key Note Speaker war Justice Albie Sachs, der im Freiheitskampf einen Arm durch einen Bombenattentat verloren hat und ueber den Einfluss von Buechern in seiner Einzelhaft gesprochen hat und ueber den Aufbau der Bibliothek im neuen Verfassungsgerichtshof von Suedafrika in Johannesburg. Das war wirklich beeindruckend.
Ausserdem hat der jetztige Praesident darueber berichtet, dass australische Bibliotharinnen (er kommt aus Australien) Gelder fuer 16 afrikanische Teilnehmer gesammelt haben, die ansonsten nicht zur IFLA haetten kommen koennen. Und er hat den Wettbewerb ausgerufen fuer die Bibliothkearinnen aus den USA Kolleginnen aus Suedamerika die Teilnahme in Quebec 2008 zu ermoeglichen und fuer die europaeischen Kolleginnen, die 2009 in Mailand Kolleginnen aus der Mittelmeerregion unterstuetzen. Da fing mein Kopf natuerlich gleich an zu rennen.... Koennte man da was in Frankfurt machen? Mal sehen. Ich finde die Idee jedenfalls toll und wuerde gerne daran mitarbeiten.
Bitte entschuldigt die Rechtschreibung und die Formulierungen, aber ich benutze ein englisches Keyboard und hinter mir stehen Massen von Leuten.
Mir geht's gut und ich freue mich auf Kommentare und Emails.
Mein Hotel ist sehr schoen, mitten in einem Dreieck zwischen zwei Strassen, alles very busy and vibrant - und direkt gegenueber ein McDonalds ;-) Mein Zimmer ist klein, aber fein, das Badezimmer mit einer Art Bar abgetrennt, willkommener Ablageplatz fuer die vielen kleinen Kleinigkeiten, die man so braucht. Und vor allem: ein Bett mit einer harten Matratze. Nur mit der Decke (Laken + Wolldecke, festgestopft unter der Matratze) musste ich erst ein bisschen kaempfen.
Das Kongresszentrum (ICC) ist nur ca. 10 Minuten zu Fuss entfernt, aber es gibt trotzdem einen Shuttle Service und jeder raet ab, diesen Weg zu Fuss zu gehen. Ich habe es am Samstag dann trotzdem gemacht und ausser, dass ich mich etwas unwohl gefuehlt hab ist nichts passiert. Aber ich werde mich wohl an den Shuttle Service halten, ist auch sehr bequem, vor allem, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war.
Mein erster Konferenztag ist nun auch fast vorbei. Die Opening Ceremony war absolut wundervoll und auch nicht zu langatmig. Die suedafrikanische Schriftstellerin Gcina Mhlophe hat durch das Programm gefuehrt und es gab auch Gesangs- und Tanzeinlagen. Der Key Note Speaker war Justice Albie Sachs, der im Freiheitskampf einen Arm durch einen Bombenattentat verloren hat und ueber den Einfluss von Buechern in seiner Einzelhaft gesprochen hat und ueber den Aufbau der Bibliothek im neuen Verfassungsgerichtshof von Suedafrika in Johannesburg. Das war wirklich beeindruckend.
Ausserdem hat der jetztige Praesident darueber berichtet, dass australische Bibliotharinnen (er kommt aus Australien) Gelder fuer 16 afrikanische Teilnehmer gesammelt haben, die ansonsten nicht zur IFLA haetten kommen koennen. Und er hat den Wettbewerb ausgerufen fuer die Bibliothkearinnen aus den USA Kolleginnen aus Suedamerika die Teilnahme in Quebec 2008 zu ermoeglichen und fuer die europaeischen Kolleginnen, die 2009 in Mailand Kolleginnen aus der Mittelmeerregion unterstuetzen. Da fing mein Kopf natuerlich gleich an zu rennen.... Koennte man da was in Frankfurt machen? Mal sehen. Ich finde die Idee jedenfalls toll und wuerde gerne daran mitarbeiten.
Bitte entschuldigt die Rechtschreibung und die Formulierungen, aber ich benutze ein englisches Keyboard und hinter mir stehen Massen von Leuten.
Mir geht's gut und ich freue mich auf Kommentare und Emails.
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